Wiederbelebung – eine Bürgerpflicht!
Die Arbeitsgemeinschaft Wiederbelebung e.V. lädt Sie ein,
sich auf der Internetpräsenz rund um das Thema Wiederbelebung
zu informieren.
Der plötzliche Herztod betrifft pro Jahr ca. 100.000 Menschen in der Bundesrepublik Deutschland, in Krefeld wird die Zahl auf
ca. 250 Fälle geschätzt.
Alarmierend ist, dass nur 30 % der Betroffenen eine sachgerechte Erstversorgung erhalten, so dass unnötigerweise 70 % sterben oder dauernd pflegebedürftig bleiben.
Krefeld hat, u.a. durch Aktionen der Arbeitsgemeinschaft Wiederbelebung, eine bessere Situation umgesetzt:
In den letzten Jahren sind mehr als 250 von Laien bedienbare Defis in öffentlichen Gebäuden,
Sportstätten, Krankenhäusern, Arztpraxen und Firmen platziert worden.
Außerdem wurden unzählige Menschen über die Problematik und die Notwendigkeit,
sofort zu reagieren, informiert und in Wiederbelebungsmaßnahmen aus- und fortgebildet.
Helfen Sie mit - denn jeder kann es !
Bei plötzlicher Bewusstlosigkeit und Verdacht (!) auf Störung der Atmung sollte der Notruf 112 angerufen und unverzüglich mit Herzdruckmassage (30 x) und Beatmung (2 x) begonnen werden, bis der Notarzt eintrifft.
Nur ein Defi-Einsatz kann das Kammerflimmern beenden!
Je eher Basismassnahmen der Wiederbelebung und Defi-Einsatz erfolgen, umso besser die Prognose dass mehr als 50 % der Betroffenen gerettet werden können.
Mit diesem Konzept sind auch in Krefeld schon mehrere Menschen erfolgreich von Laien wiederbelebt worden.
Es gibt noch viel zu tun:
Information und Ausbildung müssen intensiviert und allen Bürgern zugänglich gemacht werden.
Wir streben an, schon in den Schulen damit zu beginnen, damit Hemmschwellen zum Reanimieren abgebaut werden.
Die früh erworbenen Kenntnisse sollten spätestens beim Erwerb des Führerscheins aufgefrischt werden.
Damit Krefeld eine lebendige Stadt bleibt !
Helfen Sie mit und werden Sie aktives / passives Mitglied - jeder ist herzlich Willkommen.
Spenden Sie und unterstützen Sie die Ziele der Arbeitsgemeinschaft Wiederbelebung.
Mit freundlichen Grüßen Ihr
Prof. Dr. Werner Schregel
- 1. Vorsitzender -